Löwenzahnhonig DIY – veganer Honig

 

Ich liebe Honig, das war schon immer so. Doch durch mein immer größeres Interesse daran alles zu hinterfragen, bin ich auch hier gegen eine Wand aus Ausbeutung gestoßen, die ich, gerade weil ich Bienen und ihren Honig so sehr liebe, nicht unterstützen möchte. In diesem Zusammenhang möchte ich ein euch ganz kurz erklären, wieso man Bienenhonig nicht kaufen sollte und er nicht vegan ist.

  1. Auch Bienen werden in der Massenzucht gehalten und ausgebeutet: Wer sich ein wenig damit beschäftigt, weiß was das für Tiere im Allgemeinen bedeutet.
  2. Bienen werden bei der Honigproduktion oft verletzt oder getötet
  3. Königinnen erreichen nur einen Bruchteil ihrer natürlichen Lebenserwartung
  4. Bienen brauchen ihren Honig selbst
  5. Bienen arbeiten hart für IHREN Honig: Zentausende Bienen bestäuben täglich Millionen von Blüten um aus den Pollen Honig herzustellen um ihr Überleben zu sichern.
  6. Das Bienensterben geht uns alle an: Zitat: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“
    Albert Einstein
  7. Panikmache erleichtert den Diebstahl: Einräuchern ist alles andere als Beruhigung! Oder bist du Ruhig wenn du glaubst, dass dein Haus abbrennt?

 

Wildbienen sind die wilden Verwandten der „Honigbienen“ aus der Massenzucht. Sie bestäuben erfolgreicher und sind weniger anfällig für Krankheiten. Jedoch „produzieren“ sie auch viel weniger Honig und sind für die Imker deshalb uninteressant. Ähnlich verhält es sich mit Hühnern. Wir stoppen die Ausbeutung nur, wenn wir unser Kaufverhalten ändern!

Rezept:

Aus diesen Gründen machen wir uns unseren Honig einfach selbst! Denn es ist wirklich wieder mal Kinderleicht! Wir brauchen:

1 kg Löwenzahnblüten
1 kg Birkenzucker oder Zucker

Den Löwenzahn an einem sonnigen Vormittag pflücken – ein Kilo entspricht ca. 4 Hand voll Blüten. Wenn es weniger werden sollte, ist das auch kein Problem. Nun die Blüten in 1 Liter Wasser am besten über Nacht oder mindestens 4 Stunden ziehen lassen. Wer will kann auch 1 Orange und 1 Zitrone oder Limette hinzufügen. Nach dem ziehen lassen hast du eine Flüssigkeit, die etwas milchig, ähnlich wie Orangensaft ist. Nun die Blüten durch ein Tuch abseihen und fest ausdrücken, bis die ganze Flüssigkeit im Topf ist. Jetzt kannst du die Flüssigkeit aufkochen und den Birkenzucker hinzufügen umrühren und köcheln lassen bis du sie gewünschte Konsistenz für Honig oder Sirup hast. Das kann schon bis zu 2 Stunden dauern. Doch nicht zu lange oder zu heiß kochen, denn dann erhältst du Karamell. Den Konsistenztest machst du, indem du ein wenig Honig mit einem Löffel auf einem kalten Teller auskühlen lässt. Wenn die Flüssigkeit zum Schluss während dem umrühren viel schäumt, ist der Honig schon fast fertig und die Gefahr ist höher, dass er zu Karamell wird. Also besonders aufpassen, wenn er zum Schäumen beginnt, dann kann nicht passieren. 😉

 

katalanja
Löwenzahnhoniggläser
Viel Spaß beim nachkochen!

Wenn du noch Fragen hast oder was loswerden möchtest, schreib mir einfach!

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